"Stanglartisten" steigen in die Saison ein

29.06.2020 | Südstadt | Seit einiger Zeit gibt es in der Mehrkampfgruppe von Manfred Muster nach längerer Pause wieder eine Handvoll Athleten, die unter der Leitung von Jörg Vancl sehr ambitioniert Stabhochsprung trainiert. Um ihnen die Möglichkeit zu geben, Wettkampfpraxis zu sammeln, wurde unter der Wettkampfleitung von Ehrenobmann Jürgen Vancl in der Heimanlage des BSFZ Südstadt ein Stabhochsprung-Wettkampf organisiert. Lest selbst, wie er ausgegangen ist:

Wir wollen diesmal bei den Jüngsten beginnen: Emilia Varga und Mario Muster, beide Jahrgang 2006, haben erst im Oktober ihre ersten Versuche mit dem Stab gemacht. Nach der langen Winterpause und der trainingsfreien Corona-Zeit befinden sich beide noch mitten in der Aufbauphase. Mario konnte zudem aufgrund längerdauernder Rückenprobleme nur sehr eingeschränkt trainieren. Trotzdem haben sowohl Emilia, die 1,60 Meter überspringen konnte, als auch Mario, der eine Höhe von 2,00 Metern überquert hat, gezeigt, dass sie selbst in nur wenigen Trainingseinheiten schon sehr viel gelernt haben und wir sind schon auf weitere Ergebnisse gespannt.

Lea Vancl, die schon im letzten Jahr Wettkampferfahrung sammeln konnte, hatte in den letzten Trainingswochen einige Probleme mit dem Anlauf. Beim gestrigen Meeting klappte es jedoch schon viel besser und sie schrammte mit 2,30 Metern nur knapp an ihrer bisherigen Bestleistung vorbei. Ein gutes Ergebnis zu Beginn der Saison, das ihr nun sicher Auftrieb geben wird.

Der vierte im Bunde war Daniel Seidl, der ebenfalls im letzten Jahr schon „Höhenluft“ schnuppern durfte. Nach den ersten fehlerfreien Versuchen bis zur Höhe von 2,50 Metern, die eine neue Bestleistung bedeuteten, durfte er durchaus mit dem Staatsmeisterschafts-Limit von 2,60 Metern in der U16 spekulieren. Leider scheiterte er an dieser Höhe knapp, das Trainerteam ist sich jedoch sicher, dass er diese Höhe durchaus bald knacken kann.

Daniel Muster zählt im Stabhochsprung-Team mit zweieinhalbjähriger Erfahrung bereits als „alter Hase“. Nach einigen Stabwechseln und gröberen Anlaufschwierigkeiten in den letzten Wochen ging er wohl motiviert, aber ohne große Erwartungen in den Bewerb – dabei lief es dann doch besser als gedacht und so steht nun mit locker überquerten 3,10 Metern eine gute Höhe als Ausgangspunkt für die gerade erst begonnene Saison zu Buche.

In den nächsten Tagen folgen noch einige weitere Standortbestimmungen in verschiedenen Disziplinen an. Wir wünschen den Fünf und allen anderen dafür viel Erfolg!

Bericht & Fotos von Bettina Muster